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Die Banken stecken in der Zwickmühle: Auf der einen Seite machen Ihnen die Strafzinsen der EZB zu schaffen, auf der anderen Seite die günstige Konkurrenz der Direkt-Banken. Deswegen greifen immer mehr Banken zu neuen Gebühren, um ihr Geschäft zu stabilisieren. Banken greifen in Zeiten der Strafzinsen und Günstig-Konkurrenz aus dem Internet zu immer mehr Gebühren. Der neueste Coup: Auch Bargeld wird immer teurer. Genauer: die Ausgabe von Münzrollen an Gewerbekunden. „Die Beschaffung von Bargeld ist in den vergangenen Jahren immer teurer geworden“, betont Ulrich Binnebößel, Zahlungsverkehrs-Experte des Handelsverbands Deutschland (HDE).

Die Gebühren legt jede Bank selbst fest. Noch vor wenigen Jahren waren die Münzrollen in der Regel für Kunden kostenlos. Jetzt seien Kosten von 50 Cent pro Münzrolle keine Seltenheit mehr – selbst wenn der Wert der Rolle nur bei einem Euro liegt. „Es kann sogar vorkommen, dass die Beschaffung doppelt so viel kostet, wie die Rolle wert ist“, sagt Binnebößel. Bis zu zehn Prozent teurer sei die Dienstleistung der Banken in den vergangenen fünf Jahren geworden. „Bei manchen kleineren Banken bekommt man gar keine Rollen mehr.“

Banken: Teurer Kampf gegen Falschgeld

Der Sparkassen- und Giroverband verweist auf Anfrage auf eine Verordnung der Europäischen Union. Seit dem Jahreswechsel 2014/2015 sind Banken verpflichtet, das Münzgeld, das Händler bei ihr abgeben, auf seine Echtheit zu überprüfen. Dafür mussten sich die Banken Maschinen anschaffen, die diese Aufgabe übernehmen.

„Die Kosten für diese Maschinen liegen schon für eine einzelne Sparkasse in Millionenhöhe“, betont ein Verbandssprecher. „Und das bei nur 84.000 gefälschten Münzen, die in Deutschland insgesamt in Umlauf sind.“

„So viele Münzen kann ein einzelner Händler gar nicht brauchen“

Zudem können Händler laut HDE-Experte Binnebößel kaum noch auf Banken oder andere Gelddienstleister verzichten: Die Bundesbank gibt Münzen nur noch in sogenannten Normcontainern in großen Mengen ab: „Das ist so viel, so viele Münzen kann ein einzelner Händler gar nicht brauchen.“

Eine günstige Alternative sind Wertdienstleister, die Münzen und Geldscheine direkt an den Laden bringen und auch wieder abholen. Hier lägen die Kosten bei drei bis sechs Cent pro Rolle, sagt Binnebößel.

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