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Die Forderung nach einer Bargeldobergrenze von 5000 Euro war nur der erste Schritt. Denn eigentlich geht es um etwas ganz anderes aus. Doch warum wollen Regierungen kein Bargeld mehr und wer profitiert davon? Die Antworten beunruhigen.

Wolfgang Schäubles Mann fürs Grobe, der Finanzstaatssekretär Michael Meister, warb Ende Februar für die Beschränkung des Bargeldeinsatzes mit den Worten: „Ich bin der Meinung, wir müssen etwas dagegen tun, dass Deutschland ein Hort von Kriminellen ist.“ Ende Januar meldete sich die SPD in einem Papier mit dem Titel „Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ mit der Forderung nach einer Obergrenze für Bargeldzahlungen von 5000 Euro zu Wort.

In Wahrheit geht es jedoch um etwas ganz anderes. Der gegenüber dem Staat und den Banken wehrlose Sparer ist die Folge einer bargeldlosen Gesellschaft. Einige wenige Fakten reichen aus, um zu erkennen, warum dies gerade jetzt so ungeheuer wichtig für die Europäische Zentralbank und die Regierungen ist.

Über den Experten

Thorsten Schulte ist Kapitalmarkt- und Konjunkturexperte. Er ist Herausgeber des Edelmetallnewsletters „Silberjunge“, des Konjunktur- und Kapitalmarktinformationsdienstes „Unternehmerbriefing“, Buchautor und Vortragsredner. Schulte arbeitete unter anderem bei der Deutschen Bank als Investmentbanker. Er wirbt für antizyklisches Investieren. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger sprach im Mai 2015 überdeutlich aus: „Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus.“ Er forderte die Bundesregierung sogar auf, auf internationaler Ebene für die Abschaffung des Bargeldes zu werben.

Bargeld soll schleichend auslaufen

Der ehemalige Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, kämpft gegen große Banknoten und will sie auslaufen lassen, indem keine neuen großen Geldscheine mehr ausgegeben werden. In einem „Handelsblatt“-Interview im Mai 2016 setzte er sich ausdrücklich dafür ein, dass Bargeld „über einen längeren Zeitraum auslaufen zu lassen“.

Schleichende Veränderungen geschehen unbemerkt von der Masse. Gerade deshalb setzen Leute wie Rogoff oder der Deutsche Bank Co-Chef auf zeitliche Streckungen und nicht auf einen Paukenschlag. Am Ende steht jedoch in beiden Fällen der Tod des Bargeldes.

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