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Wie kann man verhindern, dass die Steuerzahler bei Bankenpleiten für die Rettung zahlen? „Cocos“ sollten die Lösung sein, eine Mischung aus Anleihe und Aktie. Nun zeigt sich ein Konstruktionsfehler. Ausgerechnet Freddie Mac. Rein zufällig erwähnte ein Kollege gegenüber dem Ökonomen Mark Flannery, dass Mitarbeiter des großen amerikanischen Immobilienfinanzierers mit der Idee gespielt hatten, Anleihen auszugeben, die das Institut in Aktien verwandeln konnte. Flannery hielt das für einen so großartigen Einfall, dass er ihm ein ganzes Kapitel in seinen Buch widmete, an dem er gerade arbeitete. Doch kaum jemand teilte mit ihm diese Begeisterung. Das war noch vor Ausbruch der Finanzkrise.

Wenige Jahre später musste Freddie Mac in der Finanzkrise mit Milliarden von der US-Regierung gerettet werden. Damit der Steuerzahler nicht noch einmal für marode Geldhäuser einspringen muss, haben Regulierer seitdem weltweit ein Sicherheitsnetz eingezogen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die von Flannery erdachten Papiere. Sie gelten als wahre Wunderwaffe. Denn sie sollen die Banken stabilisieren, ohne ihren wirtschaftlichen Spielraum übermäßig einzuengen. Wie kam es dazu? Flannery erhielt eine zweite Chance. William Dudley, Präsident der New Yorker Fed, wurde auf seine Arbeit aufmerksam. Und der Zufall wollte es, dass der Ökonom aus Florida ohnehin 2009 für ein Forschungsjahr bei der Notenbank arbeitete. Das gab ihm die Möglichkeit, für seine Idee bei Politikern und Regulatoren zu werben.

Volumen von 7,5 Milliarden Pfund

Das Prinzip der Papiere funktioniert so: In guten Zeiten sind die Käufer der Anleihen normale Gläubiger der Bank, die für ihr verliehenes Geld Zinsen erhalten. Gerät das Institut aber in Bedrängnis und droht sogar dessen Zahlungsunfähigkeit, werden die Papiere zu Aktien umgewandelt. Die Investoren sind dann Eigentümer der Bank. Das stärkt das Eigenkapital der Bank und befreit sie von der vergleichsweise hohen Zinslast. Für die Investoren ist das zwar bitter, aber das Institut wird so automatisch gerettet, ohne dass der Steuerzahler herangezogen werden muss. Sogenannte Cocos (Contingent Convertible Bonds) wurden daher ein wichtiger Baustein im neuen Abwicklungsregime für Banken.

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