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Europas oberster Währungshüter versteht die Kritik nicht. Es hätte schon früher niedrigere Zinsen gegeben, so EZB-Chef Mario Draghi. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Der Sparer verliert Wohlstand.

Früher war alles viel schlimmer. So ruft es derzeit Mario Draghi den deutschen Sparern zu, die unter den niedrigen Zinsen leiden. Und so rechtfertigt der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) sein Tun. Die Leitzinsen seien zwar in der Tat extrem niedrig, räumt er ein. Doch wer wirtschaftlichen Sachverstand besitze, der wisse, dass auch die Inflation auf Rekordtief liegt.

„Unter dem Strich sind die realen Leitzinsen heute höher als vor 20 oder 30 Jahren“, sagte Draghi auf der jüngsten Pressekonferenz. „Ich bin mir im klaren darüber, dass Sparer die Sache mit den realen Zinsen schwer zu vermitteln ist. Aber das ist ja auch Ihr Job“, erklärte er den versammelten und verdutzten Journalisten.

Der Job von Journalisten ist es aber auch, die Sparer und Mario Draghi darauf hinzuweisen, wenn die Version des Notenbankchefs nur die halbe Wahrheit ist. Tatsache ist, dass die Leitzinsen in der Geschichte schon häufiger unter der Inflationsrate lagen. Insofern ist die aktuelle Situation kein Novum.

Allerdings lagen die längerfristigen deutschen Sparzinsen, und auf die kommt es für die Bürger an, nie für eine nennenswerte Zeit unter der Teuerung. Kaufkraftbereinigt konnten Zins-Sparer ihr Vermögen seit der Währungsreform von 1948 fast in jedem Jahr mehren. Die ersten anhaltenden Schwund-Erfahrungen machen sie nun unter Draghi, der 2011 als eine seiner ersten Amtshandlung die Leitzinsen senkte.

Der Sparer verliert still und heimlich

Gemessen daran, hat der Präsident der Europäischen Zentralbank die Lage für die Bundesbürger leichtfertig beschönigt. „Wenn man den Leitzins inflationsbereinigt betrachtet, gab es in der Vergangenheit schon mehrmals Perioden von negativen Renditen. In dieser Hinsicht ist die EZB-Politik weder einzigartig noch historisch“, sagt Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING DiBa. Bei den langfristigen Realzinsen sehe die Geschichte allerdings völlig anders aus: „Für Deutschland sind die aktuellen Negativrenditen in jeder Hinsicht historisch.“

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