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Es ist ein historischer Bankraub: Hacker entwendeten der Zentralbank Bangladeschs 101 Millionen Dollar. Diese suchte die Schuld bei anderen. Doch nun wird klar, dass sie selbst einen Fehler beging. Ausgerechnet Bangladesch. Eines der ärmsten Länder der Welt wurde Opfer eines historischen Diebstahls. Hacker haben von einem Konto der Zentralbank Bangladeschs bei der US-Notenbank Fed 101 Millionen Dollar – umgerechnet 91 Millionen Euro – gestohlen. Das ist einer der spektakulärsten Bankraube in der Wirtschaftsgeschichte. Entsprechend hat der Notenbankchef Atiur Rahman seinen Rücktritt eingereicht.

Das asiatische Land hat in den USA bei der dortigen Notenbank seine Devisenreserven angelegt. Die Unbekannten hatten sich offensichtlich die Zugangsdaten für Überweisungen gestohlen. An einem Donnerstagabend Anfang Februar schlugen sie dann zu. Das Timing war geschickt gewählt, da im muslimischen Bangladesch der Freitag und Samstag Wochenende sind. Das erbeutete Geld ging auf Konten in den Philippinen.

Der Zentralbankchef hatte den Vorfall zunächst vertuscht und der Finanzminister Bangladeschs die US-Notenbank Federal Reserve für das Verschwinden des Geldes verantwortlich gemacht. Nun haben Sicherheitsexperten das wirkliche Leck ausgemacht und es liegt nicht in den USA. Der Finanzminister des Landes Abul Maal Abdul Muhith musste die „große Inkompetenz“ seiner Zentralbank eingestehen.

Dabei hätte es noch schlimmer für Bangladesch kommen können. Die Hacker hatten bereits weitere 850 Millionen Dollar abgehoben. Das Geld wurde jedoch zurücküberwiesen, weil der Empfänger von den Kriminellen falsch geschrieben worden war. „Ich bin bereit, meinen Posten zum Wohle des Landes aufzugeben“, sagte Rahman in der Hauptstadt Dhaka. „Aber ich möchte mit Würde aus dem Amt gehen.“

Eines der ärmsten Länder der Welt

Die erfolgreiche Attacke könnte Nachahmer auf den Plan rufen. „Es ist ein wirklicher Schock“, sagte Victor Keong, Partner bei der Unternehmensberatung Deloitte Touche in Singapur dem Finanzdienst Bloomberg. „Wenn eine Notenbank, die den Finanzsektor überwacht, sich solche Pannen leisten kann, dann steht es nicht so gut um die Sicherheit der regulierten Banken des Landes.“

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