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Die Niedrigzinsphase trifft die Sparer mit voller Wucht. 99 deutsche Banken zahlen bereits gar keine Zinsen mehr auf Tagesgeld, wie eine Auswertung von Verivox zeigt. Betroffen sind insgesamt 113 verschiedene Sparprodukte. Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), flutet die Märkte mit immer mehr billigem Geld. Außerdem müssen Banken jetzt schon Strafzinsen von 0,4 Prozent bezahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken.

Die Geldhäuser reagieren auf diese Entscheidungen und senken ihrerseits die Zinsen für die Sparkonten auf bisher ungekannte Tiefststände. Sehr zum Ärger der Sparer, für die sich mittlerweile Sparbücher oder Tagesgeldkonten kaum noch lohnen. Nach Berechnungen des Finanzportals biallo.de können Sparer im Schnitt nur noch einen Tagesgeldzins von 0,29 Prozent erwarten. Selbst Null Prozent Zinsen auf das Ersparte sind vielerorts keine Ausnahme mehr, wie eine aktuelle Analyse zeigt.

Null-Prozent-Zinsen setzen sich durch

Das Verbraucherportal Verifox.de hat die aktuellen Tagesgeldangebote von insgesamt 793 Banken in Deutschland analysiert. Dabei wurden die Konditionen für einen Anlagebetrag von 5000 Euro ausgewertet.

Die Analyse zeigt: Aktuell zahlen 99 Banken überhaupt keine Zinsen mehr (Stichtag 11. April). Zum Vergleich: Anfang 2014 zahlten erst zehn Banken keine Zinsen auf das Ersparte. Ende Dezember 2015 waren es schon 55 Kredithäuser. Bei bestimmten Produkten verzichten Anleger sogar freiwillig auf die Rendite: Das sei bei den Angeboten der Ethikbank und der Volksbank Eisenberg Direkt“ der Fall, sagt Verivox-Experte Toralf Richter. „Sie unterstützen damit andere nachhaltige Produkte.“

 

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