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Private Sparer bleiben vom Strafzins noch weitestgehend verschont, aber laut aktuellen Daten zahlen immer mehr Unternehmen negative Zinsen auf neue Einlagen.

Bisher waren viele nicht sicher, ob es den Negativzins tatsächlich gibt. Klar, die Banken zahlen ihn für ihre kurzfristigen Einlagen an die Europäische Zentralbank (EZB). Einzelne Banken sollen auch von einzelnen Unternehmen mit hohen Einlagen Strafzinsen verlangen. Aktuelle Daten, welche die Bundesbank Anfang Mai veröffentlichte, zeigen allerdings, dass immer mehr Unternehmen auf kurzfristigen Einlagen einen negativen Zins zahlen.

Der Zins auf Neu-Einlagen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr lag im März bei minus 0,3 Prozent und damit erstmals im negativen Bereich. Im Durchschnitt zahlten die Unternehmen in Deutschland auf ihre rund 15 Milliarden Euro Neueinlagen also einen negativen Zins. Im Vormonat waren es noch 0,08 Prozent gewesen.

In der Unternehmenswelt wird der Negativzins also immer präsenter. Fraglich ist, wie lange Banken es schaffen, die Strafe von den Kunden fernzuhalten. Bisher gelingt das zwar weitestgehend, allerdings haben viele Banken und Sparkassen zuletzt an der Gebührenschraube gedreht. Statt negativer Zinsen kostet nun das Girokonto mehr.

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon erklärte kürzlich, die Sparkassen würden alles dafür tun, um private Sparer vor Negativzinsen zu schützen. Wenn der Strafzins von der EZB aber lange Bestand habe, würden es, so Fahrenschon, auch die Sparkassen nicht mehr schaffen, den Negativzins aus der Welt der privaten Sparer herauszuhalten.

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