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Die Volatilität der Märkte bestimmt das Solvenzkapital

Seit dem 1. Januar ist das neue EU-Regelwerk „Solvency II“ für Versicherungen in Kraft und rückt das „Solvenzkapital“ in den Mittelpunkt. Dies ist ein Kapitalpuffer, der alle Risiken für das bestehende und für das zu erwartende neue Geschäft in den kommenden zwölf Monaten abdecken soll. Niedrigzinsen und die Volatilität an den Aktienmärkten sorgen jedoch dafür, dass sich dessen Berechnungsgrundlagen ständig verändern. Den entscheidenden Zugang zur Ermittlung des Solvenzkapitals bildet die Aktivseite: Bestimmend ist der nach Marktpreisen zu berechnende Wert der Vermögen. Der Überhang dieses Wertes über die versicherungstechnischen Rückstellungen ergibt die Eigenmittel. Allerdings ist nicht der gesamte als „Residualgröße“ bezeichnete Überhang anrechenbar.

Bevor auf die entsprechenden Regeln eingegangen wird, sei der Katalog der Probleme auf der Aktivseite erwähnt: Aktienkurse unterliegen einer starken Volatilität. Immobilienpreise neigen in vielen Märkten zu Übertreibungen. Seit längerem bestimmt ein extrem niedriges Zinsniveau den Anleihen- und den Geldmarkt. Dieser Umstand steigert derzeit den Kurswert der älteren, höher verzinsten Papiere, die aktuellen, niedrig verzinsten Papiere werden an Wert verlieren, wenn die Zinsen wieder steigen. Die anderen Vermögenswerte, wie etwa die Derivate, bergen ebenfalls beträchtliche Risiken. Das Vermögen als Bestimmungsgröße für die Berechnung der Eigenmittel sorgt also für Probleme.

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