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Lebensversicherung: Nicht erst seit  heute in der Krise

Die Lebensversicherung als eine der wichtigsten Formen der privaten Altersvorsorge befindet sich in einer Krise. Der Branchenriese ERGO sieht sich daher vor einer Radikal-Lösung und will das Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen auslagern. Damit ist der erste Run-off der Branche eingeleitet. Es ist zu erwarten, dass dies mit erheblichen Kollateralschäden für Kunden und Versicherer einhergehen wird.

Die zur Münchner Rück gehörende ERGO-Versicherung kündigte diese Woche einen Paukenschlag an. Sie hat das Neugeschäft mit klassischen Lebensversicherungen eingestellt und schickt die mehr als 6 Millionen bestehenden Altverträge in einen Run-off. Durch die Auslagerung will die ERGO einen völligen Bruch mit einem Neustart verbinden, der keine klassischen Garantieprodukte mehr enthält. Es ist zu erwarten, dass diese Maßnahme des Branchenriesen einen Trend setzt. Für einen bedeutenden Teil der Versicherten wie für die Versicherung selbst schafft dies aber auch enorme Unsicherheit und kann das Ende der Lebensversicherung als Branche bedeuten.

Die angekündigte Restrukturierung der ERGO ist ein breit basierter, radikaler Umbau, der über die Lebensversicherungs-Sparte hinausgeht. Wichtige Themen sind Digitalisierung, vereinfachte Plattformen, drastische Kostensenkung inklusive Personalabbau hauptsächlich im Vertrieb und Veränderung des Vertriebsmodells durch die Forcierung des Direktvertriebs. Auch dies sind Themen der gesamten Versicherungswirtschaft. ERGO ist insofern ein Trendsetter, als die Gesellschaft auch international wachsen will und von der Markt- und Branchenkenntnis sowie von der Finanzkraft der Muttergesellschaft profitiert.

Die ERGO trennt das Geschäft mit den Altbeständen auch organisatorisch vom Neugeschäft. Das Neugeschäft wird in ERGO Vorsorge betrieben und soll eine neue Distributionsstruktur erhalten. Dieses Neugeschäft enthält keine klassischen Garantieprodukte mehr. Forciert werden sollen fondsgebundene und kapitalmarktnahe Policen, bei denen der Kunde das Investitionsrisiko trägt, sowie reine Risikopolicen (Invalidität, Todesfall). Die Altbestände von ERGO Leben, VICTORIA Leben und ERGO Pensionskasse werden in eine separate Gesellschaft übertragen. Angedacht ist, dass diese Gesellschaft auch als Plattform dient, um zukünftige Run-off-Portfolios weiterer Versicherungsgesellschaften zu übernehmen und zu verwalten. Die zentrale Verwaltung und Abwicklung sehr großer Portfolios soll Kostenersparnis bringen.

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