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Die Sparkasse steckt in der Krise. Angestellte fürchten um ihre Jobs, Filialen schließen und Kunden fühlen sich im Stich gelassen. Grund sind angeblich die niedrigen Zinsen. Eine ZDF-Doku zeigt nun, welche Gründe noch dahinter stecken. Rentnerin Marianna A. ist wütend. In ihrem Wohnort, dem 2000 Einwohner-Dorf Garbenheim, hat die Sparkasse im September 2015 die Filiale geschlossen. „Eine Unverschämtheit, denn die kleinen Leute haben die Sparkasse groß gemacht“, schimpft sie in der ZDFzoom-Reihe „Sparkassen in der Krise“. Jahrzehntelang verdienten die Sparkassen kräftig daran, Geld mit höheren Zinsen an Unternehmen und Privatleute zu verleihen. Da die Geschäfte schlechter laufen, ziehen sie sich aus der Fläche zurück. „Jetzt sind sie weg und die Witwen kommen nicht mehr an ihr Geld“, kritisiert A.

Um zur nächsten Sparkasse zu gelangen, muss die alte Dame den Bus nehmen und ins benachbarten Wetzlar fahren. Das Busticket kostet 4,20 Euro. Für eine einfache Überweisung oder um Geld abzuheben, braucht die 87-Jährige nun einen halben Tag. A.s Problem ist kein Einzelfall. Millionen Kunden müssen zusehen, wie Filialen aus ihrer Nachbarschaft verschwinden. Die Kritik wächst, dass die Sparkasse ihrem Auftrag nicht mehr gerrecht werde. Schließlich ist die Sparkasse keine normale Bank, sondern eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit einem Vorsorgeauftrag ist.

Sparkasse Ulm setzt Prämiensparer vor die Tür

Zwischen 1993 und 2005 schloss die Sparkasse Ulm mehr als 20.000 sogenannte Scala-Verträge ab. Die Bank wollte Geld einsammeln und machte dafür ein lukratives Angebot: Kunden konnten ihre monatliche Sparrate für eine Laufzeit von bis zu 25 Jahren auf bis zu 2500 Euro erhöhen und kassierten zusätzlich zum Grundzins auch einen Bonuszins. Weil sich die Prämienangebote in der heutigen Zeit für die Sparkasse nicht mehr rentierten, bot sie 14.000 Sparern neue Verträge zu deutlich schlechteren Konditionen an.

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