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Einige europäische Länder schaffen Bargeld mehr und mehr ab. Die Schweizer hingegen verteidigen ihre Scheine und Münzen. Plastikgeld hat nur wenig Chancen – selbst in der Facebook-Generation. Manuel Brandenberg mag Bargeld. Und zwar so sehr, dass der Schweizer Politiker einst einen Behördenmitarbeiter verblüffte, als er seine Steuern mit einem Bündel Banknoten zahlte. Er ist Kantonsrat in Zug, was mit einem Landtagsabgeordneten in Deutschland vergleichbar ist. Sein Bekenntnis zu Banknoten wird von vielen seiner Landsleute geteilt, die trotz der Verfügbarkeit elektronischer Bezahlmöglichkeiten ein Faible für Bargeld haben.

In einem Land, in dem die Vermögensverwalter dank des Bankgeheimnisses florierten, schätzen die Einwohner die Anonymität, die Scheine und Münzen bieten. Bargeld sei Eigentum, Bargeld sei Freiheit, sagte der 44-jährige Brandenberg, Anwalt und Mitglied der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Es stärke den Einzelnen, weil es materielles Vermögen sei, fügte er hinzu. So ist es kein Wunder, dass neue Geldscheine in der Schweiz eine große Aufmerksamkeit bekommen. Derzeit werden die ersten Neuentwürfe von Banknoten seit zwei Jahrzehnten vorgestellt. Die neuen Scheine, an denen seit Längerem gearbeitet wird, verfügen über verbesserte Sicherheitsmerkmale und ein neues Design.

Keine Änderung der Stückelungen

Anders als in den Nachbarländern plant die Schweiz aber keine Änderung an den Geldscheinstückelungen zu 10, 20, 50, 100 und 200 Franken. Nicht einmal die höchste Banknote im Wert von 1000 Franken (916 Euro) steht zur Disposition. Im Euro-Raum spielen die Entscheidungsträger derweil mit dem Gedanken, zur Kriminalitätsbekämpfung den 500-Euro-Scheinen abzuschaffen. Damit sein Land in dieser Frage nicht der Euro-Zone folgt, hatte Brandenberg sogar vorgeschlagen, die bestehenden Nennwerte in Gesetzesform zu gießen. Die Ausgabe ist derzeit Angelegenheit der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die ihren neuen 50-Franken-Schein jetzt in Bern präsentieren wird. Es solle garantiert werden, dass Bargeld Bestand habe, sagte Brandenberg. Wenn es im Gesetz verankert sei, dann sei das schwieriger zu ändern.

Der Hang zu Scheinen und Münzen zeigt sich auf den Straßen Zürichs, wo mehrere Geschäfte überhaupt kein Plastikgeld akzeptieren. Zu ihnen gehört auch das „Belcafé“ am Bellevue, einem geschäftigen Verkehrsknotenpunkt im Zentrum der Stadt. „Ich zahle alles immer bar, weil ich so meine Finanzen besser im Auge habe“, sagte Flamur Halili, ein 22-jähriger Mechaniker, während er in der Nähe der Zürcher Bahnhofstraße für ein Roastbeef-Sandwich Schlange steht. „Mit Bargeld kann man keine Schulden machen.“

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