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Lebensversicherungen sind seit Jahrzehnten der Verkaufsschlager für die Altersvorsorge. Beworben wurden die Lebensversicherung vor allem in der Vergangenheit mit hohen Renditen – die allerdings variabel waren. Was tatsächlich heraus kommt, zeigt einer aktueller Branchenreport. Wie stark Lebensversicherer von ihren Rendite-Prognosen abweichen, zeigt der aktuelle Map-Report des Branchendienstes „Versicherungsjournal.de“. Dort wurden Policen mit einer Laufzeit von zwölf Jahren verglichen. Der Musterfall im „Map-Report 882“ betrachtet einen 30-jährigen, nichtrauchenden Journalisten, der jährlich eine vorschüssige Einzahlung von 1.200 Euro Leistung und 100 Prozent Todesfallleistung vereinbart.

Ergebnis: Die Ablaufleistungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Nach zuvor zwölf Jahren Laufzeit gab es im Musterfall im Jahr 2004 noch 20.116 Euro ausgezahlt (Vertrags-Abschluss 1993), 2015 dagegen nur noch 17.314 Euro (Vertrags-Abschluss 2004).

Zu optimistische Prognosen bei der Lebensversicherung

Schlimmer noch: Die meisten Versicherungen haben ihren Kunden einst bei Vertragsabschluss viel zu hohe Ablaufleistungen prognostiziert. Wer 2003 eine Kapitallebensversicherung abschloss, bekam im untersuchten Fall nach zwölf Jahren 1.089 Euro weniger heraus als der Berater dem Kunden bei Abschluss angepriesen hatte.

„Im Vergleich der Hochrechnungen mit den erreichten Ablaufrenditen verfehlen die deutschen Lebensversicherer ihre eigenen Hochrechnungen deutlich“, sagt Map-Chefredakteur Reinhard Klages im „Versicherungsjournal“. Allerdings würden die Prognosen langsam wieder besser: 2014 gab es nach zwölf Jahren im Schnitt sogar 2.824 Euro weniger als erwartet. Auch in den Vorjahren verfehlten die Lebensversicherungen ihre Berechnungen deutlich: In der Spitze lagen die Prognose bei Vertragsabschluss und die am Ende erreichte Ablaufleistung um 4.229 Euro auseinander.

Allerdings unterscheiden sich die Anlagekünste je nach Lebensversicherer: Sowohl bei der LV 1871 als auch bei der Interrisk lagen die Ablaufleistungen nach zwölf Jahren laut Map-Report im Testfall mehr als 2.000 Euro unter der vorgerechneten Rendite. Nur eine einzige Versicherungsgesellschaft schaffte es, ihre eigene Prognose zu toppen: Die DEVK Eisenbahn zahlte mit 110 Euro mehr aus als eigentlich erwartet. Ebenfalls nur um wenige Euro verrechnete sich die Oesa. Sie lag 22 Euro unter ihrer erwarteten Prognose.

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