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Ein Wohn-Riester Vertrag sichert jedem Hauskäufer Zulagen vom Staat. Das klingt toll, lohnt sich aber nicht. Wenn es stimmt, was Bausparkassen sagen, müsste Wohn-Riestern ein Segen für alle sein. Damit könnten Hauskäufer „zügiger Eigenkapital aufbauen“ und Kredite schneller tilgen. Schließlich schieße der Staat bei einer vierköpfigen Familie 900 Euro an Zulagen dazu, Jahr für Jahr. Gepaart mit einem Bausparvertrag, mit dem sich junge Leute die historisch niedrigen Zinsen für Jahrzehnte sichern könnten, klingt das nach einem üppigen Geschenk. Deswegen überrascht es nicht, dass die Zahl der Wohn-Riesterverträge jedes Jahr wächst, allein 2015 um rund 150.000 Stück. 1,5 Millionen Bundesbürger haben schon einen. Es ist auch die einzige Riester-Sparform, die nennenswert zulegt. Das Riestern mit Investmentfonds wächst kaum, Banksparpläne dümpeln dahin und die Zahl der Riester-Rentenversicherungen sinkt stetig. Das Riestern hat ein Imageproblem, es sei denn, es geht um Immobilien. Aber ist Wohn-Riestern wirklich die Superidee, um schnell ins schuldenfreie Eigenheim zu kommen, wie oft pauschal behauptet wird?

Das stimmt so nicht. Richtig ist die Sache mit den Zulagen: 154 Euro Grundzulage zahlt der Staat pro Jahr, für den Ehepartner ebenfalls, und für jedes Kind unter sieben Jahren gibt es 300 Euro obendrauf. Und es gibt Steuererleichterungen, die mit den Zulagen verrechnet werden: Wenigverdiener mit Kindern profitieren am meisten von den Zulagen, bei Gutverdienern ist der Steuervorteil höher – jedenfalls in der Sparphase. Denn jetzt kommt der Haken. Was Wohn-Riester-Werbungen nicht aufschlüsseln – und auch Bausparberater so gut wie nie tun, so ergaben Tests -, ist das Phänomen der „nachgelagerten Besteuerung“: Sämtliche erhaltene Förderungen müssen im Alter versteuert werden. Und da kommt in 30 Jahren ganz schön was zusammen. Angenommen, ein 37-jähriger Sparer will bis 67 mit Wohn-Riester eine Eigentumswohnung abbezahlen. Das muss er übrigens auch, denn das Darlehen muss bei Renteneintritt getilgt sein.

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